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05.09.2010 |
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PR@www
Information statt Flashgag: Erfolgreiche PR im Internet "Das Netz hat die Pubertät mit himmelhochjauchzendem Hype und zu Tode betrübter Depression hinter sich. Es ist volljährig und damit normal geworden, also ideale Plattform für PR", beschreibt Wilfried Lindner den Status Quo des Internet. Lindner, Chefredakteur der Aachener Nachrichten, zeigt mit seinem neuen Buch „PR@www - Öffentlichkeitsarbeit in Zeiten von SMS und Internet“ Unternehmen, Verbänden und Vereinen Wege zu effektiver Öffentlichkeitsarbeit im Internet. Inhalt vor Form Der 51-jährige Journalist und Autor mehrerer Bücher zum Thema Pressearbeit beschreibt handfest und amüsant, wie erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit im Internet funktioniert: Inhalt vor Form und Design, Information und Interaktion statt Flash-Gag und High Tech. "Unzählige Unternehmen verballern Unsummen für Technik und Seitendesign. Dabei zählen Inhalt und Ideen. Und die kosten nichts," behauptet und belegt der Autor in dem Buch, das nicht nur zahlreiche Beispiele und Checklisten enthält. Das Buch schildert anschaulich, warum viele Unternehmen und Verbände simple Gesetze des Netzes nicht anwenden und nutzen. "Nur 'drin' zu sein nutzt nichts. Die Basics müssen stimmen." Angesichts von mittlerweile allein 30 Millionen deutschen Nutzern ist das Internet ideale Plattform für zeitgemäße PR: Für Aktionen und Veranstaltungen, neue Dialog-Strategien oder in Krisenfällen, für die Pressearbeit und auch die Unternehmenskommunikation nach innen. "Alte und neue Medien befruchten einander" Das Buch hilft PR- oder Presseverantwortlichen, eigene Internetstrategien zu überprüfen, Kosten zu optimieren und vermeintliche Experten zu entzaubern. Der Autor schöpft aus 30 Jahren journalistischer Erfahrung in diversen Funktionen. Er hält nichts von Technik- und Designfreaks, bietet statt dessen solides Handwerkszeug - vom optimalen Homepage-Namen über Bild-, Text- und Schrifteinsatz im Netz bis zu Kampagnen- und Krisenbewältigung mit Hilfe des Internets. Denn: "Alte und neue Medien befruchten einander," behauptet Lindner, der vorhersagt: "Internet ist nur eine Zwischenstufe zu wirklich revolutionären Kommunikationsformen. Wer das Web verschläft, den verschlingt die Revolution."
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